AVM-Firmware-Update

JoPa
Bitte beantworten Sie folgende Fragen, in dem sie an das Ende der Zeile Ihre Antwort einfügen! Dies erleichtert den Usern und/oder Moderatoren ihre Frage(n) zu beantworten!

  1. Jana-Version: 2.5.0.133
  2. Windows-Version: XP_SP3
  3. Läuft Jana hinter einem Router: Nein
  4. Läuft eine Firewall (welche): Comodo
  5. Läuft ein Virenscanner (welcher): GData
  6. Wie bzw. wo wird der Virenscanner aufgerufen: lokal
  7. Sind der IIS oder andere Web- oder Mailserver installiert: Nein


Was ist in den entsprechenden Logfiles vermerkt, bitte nur den betreffenden Ausschnitt posten bzw. ist das Logfile zugroß dieses als Anhang anfügen oder über Ihre HP verlinken?
Proxy-Server im Netzwerk mit 2 LAN-Karten,
1. Karte Inhouse-Netzwerk, 2. Karte an Fritz-Box 7170,
zuständig für den Internet-Zugang (DFÜ-Einwahl).

- Fritz-Box 7270 im Inhouse-Netzwerk eingebunden als
WLAN-Access-Point, Nutzung Telefonanlage mit
Anmeldung des Fritz-Fon-MT-F an diese Box,
konfiguriert als Lan 1, mit Gateway und DNS-
Eintrag (-> Proxy-Server)

Klickt man in der Benutzeroberfläche der
Box 7270 auf Links wie 'Service-Portal',
'Hilfe', 'FAQ' usw., wird die Internetverbindung einwandfrei
hergestellt, klickt man jedoch auf Firmware-Update
kann die Box 7270 den AVM-Updateserver NICHT finden.
Gleiches beim Fritz-Fon: 'Update-Server nicht erreichbar'

Demnach halten sich nur die 'Update-Funktionen' NICHT an
Gateway und DNS-Einstellungen, im Gegensatz
zu den sonstigen Links.

Neue Firmware zu den Boxen erhält man ja "noch" vom
AVM-FTP-Server, nicht jedoch zum Fritz-Fon.....

Mehrfache Anfragen beim AVM-Support, auch hinsichtlich der
evt. Nutzung anderer Ports oder Protokolle, wurden kategorisch
abgelehnt, "Sonderfälle werden nicht supportet".

Scheint ein großes "Firmengeheimnis" zu sein, die Update-
Funktionen offenzulegen oder wird beim Update aus der Benutzerfläche
noch mehr "transportiert"?

Für eine Lösung ohne Umgehung des Proxy-Servers, wäre ich dankbar.
djmugge
Das kommt mir bekannt vor - und zwar mit dem T-Sinus PRO 800 in einem LAN hinter einem (Jana-)Proxy. Selbst wenn dieses Telefon per DHCP eine passende IP hat kann die Firmware nicht aktualisiert werden. Dies gilt auch für die per WLAN angebundenen Mobilstationen. Die wiederum bekommen auch per DHCP eine IP, allerdings aus einem anderen Subnetz und haben damit gar keine Option, den Proxy an sich schon zu erreichen.

Bleibt nur eins - manuell runterladen und im LAN installieren.
JoPa
Alle "Gerätschaften" haben bei mir eine feste IP, Zugang für alle problemlos, ob LAN oder WLAN,
nur die Firmware-Updates klappen nicht. Für das Fritz-Fon kann man kein manuelles Update laden.

Dem Fitz-Repeater, den ich mal testweise eingebunden hatte, lässt sich allerdings keine feste IP "verpassen". Damals
habe ich mir damit geholfen, den DHCP-Server der "Inhouse-Box" einen "Bereich" mit nur einer IP aus meinem Segment
vorzugeben, somit wurde dem Repeater dann diese IP "aufgezwungen", was auch gut funktionierte.
S.K.
Zitat:
JoPa:
Demnach halten sich nur die 'Update-Funktionen' NICHT an Gateway und DNS-Einstellungen, im Gegensatz zu den sonstigen Links.

Es funktioniert gerade deshalb nicht, _weil_ die Fritzbox beim Firmwareupdate versucht, die Updateserver - ggf. nach vorheriger Namensauflösung - über das Standardgateway zu erreichen. Jana ist nun mal kein Router - das sollte man verstanden haben! Die Fritzbox verhält sich völlig nachvollziehbar und normal.


Zitat:
JoPa:
Klickt man in der Benutzeroberfläche der Box 7270 auf Links wie 'Service-Portal', 'Hilfe', 'FAQ' usw., wird die Internetverbindung einwandfrei hergestellt

Logisch! Hier baut schließlich die Fritzbox die Verbindung nicht selbst auf. Vielmehr werden diese Seiten vom Browser dargestellt und der kennt die Proxyeinstellungen...


Zitat:
JoPa:
Für eine Lösung ohne Umgehung des Proxy-Servers, wäre ich dankbar.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann man mit Janas Extragateways und einer Manipulation der Namensauflösung etwas erreichen. Sollte jedoch FTP genutzt werden, ist auch dieser Weg nicht möglich.
AVM müsste in die Firmware einprogrammieren, dass ein Proxy angegeben und genutzt werden kann. Dass sie darauf keine Zeit verwenden wollen, kann ich verstehen, denn das Ding ist ja eigentlich dafür gedacht, selbst die Internetverbindung bereitzustellen. Sprich: Bei vorgesehenem Anwendungszweck tritt das "Problem" nicht auf.


Gruß
s.k.
JoPa
Zitat:
...das Ding ist ja eigentlich dafür gedacht, selbst die Internetverbindung bereitzustellen. Sprich: Bei vorgesehenem Anwendungszweck tritt das "Problem" nicht auf.


Dann würden diese Einstellungen in der Benutzeroberfläche der AVM-Box aber keinen Sinn machen:

Wählen Sie, ob Ihre Internetverbindung über DSL oder LAN hergestellt wird.
X Internetzugang über LAN 1

Geben Sie an, ob FRITZ!Box selbst eine Internetverbindung aufbauen oder eine bestehende Internetverbindung mitbenutzen soll.
X Vorhandene Internetverbindung im Netzwerk mitbenutzen (IP-Client)
S.K.
Ja, man kann das integrierte DSL-Modem abschalten bzw. umgehen.
Ja, die Box kann auf Wunsch eine PPP-Verbindung aufbauen oder es bleiben lassen.
Damit kann man die Box natürlich in jedes Netz hängen, welches auf Layer 2 Ethernet und auf Layer 3 TCP/IP verwendet. Ob das nun ein LAN, ein MAN oder ein WAN ist, macht technisch keinen Unterschied (ist ja auch nur eine Klassifizierung nach räumlicher Ausbreitung).
Und dass AVM die Box vorrangig als Internetzugangsgerät sieht, ist doch wohl angesichts der zitierten Optionen aus der Web-GUI offenkundig. Wie oft kommt darin das Wort "Internetverbindung" vor? Augenzwinkern

Der entscheidende Punkt für Dein Ausgangsproblem ist, dass die Updatefunktion nunmal nur über geroutete Verbindungen funktioniert. Es sei denn, man kann irgendwo Proxyeinstellungen hinterlegen...

Gruß
s.k.
JoPa
Sehe den Sinn eines Proxy-Servers u.a. darin, "Herr über die ausgehenden Verbindungen" zu sein, deshalb kann meiner Meinung nach, für WLAN-Geräte nur ein Access-Point innerhalb des "Inhouse-Segments" in Frage kommen. Die Box bietet diese Möglichkeit, leider jedoch nur halbherzig, denn neben Firmware-Update sind
auch die weiteren "Internet-Dienste" des Fritz-Fons deshalb nicht möglich.

Liesse sich über einen "Sniffer" der "Weg-Wunsch" dieser Dienste ermitteln und über Gateway-Einstellungen oder zus. Port-Mapper der Ausgangsweg für diese Dienste "ebnen"? Oder kennt jemand schon diese "Wunsch-Wege"? AVM wollte sie nicht nennen ...
Ralf
S.K. hat sehr gut und fachlich versiert dargestellt, warum sich Fritzbox und Fritzfon so verhalten und was ein Proxy macht oder eben nicht.

Du brauchst nichts herauszufinden, Du kannst höchstens die Maschine Deines Janaserver auch noch als Router zumindest mal für Verbindungen zu ftp.avm.de konfigurieren. Wenn Box und Fritzfon dann die Janaserver-Maschine als Standardgateway drinnen haben, sollte die Update-Prüfung funktionieren.
JoPa
Vielen Dank für die Erläuterungen an alle bisherigen Kommentatoren.

Um dauerhaft die Funktionen des Fritz-Fon nutzen zu können, bleibt dann wohl nur folgende Umstellung:
- statt DFÜ, nun Umstellung auf Router, hier WLAN deaktivieren, 2. Netzkarten-Segment eintragen
- einen WLAN-Access-Point im 1. Netzkarten-Segment einbinden (Inhouse), damit der Proxy für WLAN-Geräte nicht umgangen werden kann
- Sperrvermerk im Proxy für die IP-Nummer des Routers

Die Nachteile:
- Fritz-Fon hat direkten Zugriff, unter Umgehung des Proxy, keine Protokollierung im Logfile
- bisher wurden Mails bei jedem DFÜ-Zugang abgeholt, dies nun nicht mehr?
- ein externes Programm, welches beim jedem DFÜ-Aufbau gestartet wurde, ist dann ohne Funktion

Lässt sich wenigstens letzteres auch anders lösen, sodaß dieses Prog bei jedem Internet-Aufbau
noch gestartet wird?
Bisher lief alles kompromisslos über den Proxy, keine Abstriche machen zu müssen, der Sinn
meiner Nachfragen, der technische Trend geht scheinbar in eine andere Richtung, in der Zukunft
ein Proxy dann überhaupt nicht mehr nutzbar? ;-)